Fadenlifting

Beim Fadenliftig handelt es sich um eine sehr effiziente, nicht-chirurgische Methode, um bestimmte Gesichtspartien (nach unten gezogene Mundwinkel, hängende Wangenbäckchen, Halserschlaffung) wieder in Form zu bringen. Es ist keine Methode, um Falten zu bekämpfen. Mit speziellen Fäden, die entweder sehr gut verträglich bzw. vom Körper sogar vollständig wieder abgebaut werden, wird der nicht vorhandenen oder verlorengegangenen Spannkraft der Haut auf die Sprünge geholfen.

Das Fadenlifting funktioniert so: Nachdem die Chirurgin den exakten späteren Verlauf des Fadens im Gesicht oder auf dem Hals des Patienten markiert hat, wird entlang dieser Markierung eine sehr feine Hohlnadel durch die untere Fettschicht geschoben. Als nächstes führt die Chirurgin den mit winzigen Widerhaken besetzten Faden durch die Hohlnadel und entfernt diese, sodass am Ein- und Austrittspunkt ein Stück Faden hervorschaut. Durch Zug an beiden Enden des Fadens wird das Gewebe gestrafft, die Widerhaken halten es in seiner neuen Position fest. In der Folgezeit reagiert der Organismus auf das fremde Stützgerüst und umschließt ihn mit kollagenem Bindegewebe, wodurch der eigentliche Straffungseffekt eintritt. Am Schluss des Eingriffs wird der sichtbare Faden entfernt, zurück bleiben die winzigen Stiche der Hohlnadel, die nach ein paar Wochen vollständig verheilen und so gut wie unsichtbar sind. Am ersten Tag nach dem Eingriff sollten Sie die Haut kühlen, und für etwa eine Woche direkte, starke Sonneneinstrahlung meiden sowie auf ein extremes Verziehen des Gesichts durch das Schneiden von Grimassen verzichten. Ein Fadenlifting dauert ca. eine Stunde.

Die Vorteile dieser minimal invasiven Liftingmethode liegen auf der Hand: 

  • Der Eingriff wird bei örtlicher Betäubung durchgeführt
  • Der Patient ist sofort nach dem Fadenlifting fit und arbeitsfähig
  • Es bleiben keine Narben zurück (optimal für Gesicht und Halsbereich)
  • Der Effekt ist sofort sichtbar
  • Verhältnismäßig geringe Kosten
  • Sehr lange anhaltender Effekt, der wiederholt werden kann

Was gilt es zu beachten?

Wenn Sie eine Woche vor der Behandlung blutverdünnende Medikamente, wie beispielsweise Aspirin, Marcoumar, Vitamin E, Ginko-Präparate, Plavix, Schmerzmittel oder bestimmte Vitamine eingenommen haben, besteht ein erhöhtes Risiko für Blutergüsse (Hämatome).

Bei aminoglykosishaltiger Antibiotika-Einnahme sollte die Behandlung erst nach Absetzen des Medikamentes durchgeführt werden.

Wenn Sie gelegentlich unter Fieberblasen leiden, kann durch den Eingriff ein erneuter Schub in dem Areal ausgelöst werden.

In der Schwangerschaft und Stillzeit darf die Behandlung nicht durchgeführt werden.

Nikotin wirkt der Wundheilung entgegen: Sie sollten deshalb zwei Wochen vor dem Fadenliftig und für einige Tage danach das Rauchen einstellen oder auf ein Minimum reduzieren.

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