LIPOFILLING/EIGENFETTBEHANDLUNG

Das Lipofilling, die Transplantation von körpereigenen Lipiden (Fettsubstanzen) von einem Körperareal zum anderen, ist eine schonende, nahezu dauerhafte Lösung, um Falten und reduziertes Gewebe-Volumen wieder aufzufüllen. Besonders geeignet ist die Methode für Falten im Gesichtsbereich (Zornesfalten, Falte zwischen Nase und Mundwinkel, Lippenauffüllung). Da es sich bei den Substanzen nicht um Fremdstoffe handelt, werden nur etwa 40% des transplantierten Materials abgestoßen, die restlichen 60% verbleiben im problematischen Areal und sorgen dort für neues Volumen und ein frischeres Aussehen. Baut der Körper wider Erwarten einen größeren Anteil des eingebrachten Eigenfetts ab, kann eine Wiederholungsbehandlung durchgeführt werden. Dieser Fall tritt jedoch höchst selten ein.

Was wird gemacht?

Vorzugsweise am Bauch, aber auch an jeder anderen Körperstelle wird zunächst überschüssiges Fettgewebe entnommen. Dies kann zum Beispiel im Rahmen einer Fettabsaugung (siehe auch unter „Beauty“: Liposuktion/Fettabsaugung) geschehen. Nach einer Aufarbeitung und Reinigung mit Kochsalzlösung wird die Substanz mittels sehr feiner Nadeln ins Unterhautfettgewebe gespritzt. Auf Wunsch können Sie die Fortschritte anhand eines Spiegels mitverfolgen und Korrekturwünsche äußern.

Das Lipofilling verspricht durch die Aktivierung körpereigener Prozesse eine große Nachhaltigkeit und hält zwischen zwei und fünf Jahren vor. Kleinere Verbesserungen können in Wiederholungsbehandlungen nach mindestens zwei Monaten durchgeführt werden.

Die Risiken einer Eigenfettbehandlung sind sehr überschaubar: Für einige Tage kann es durch die Einstiche zu Hautirritationen, leichten Schwellungen und blauen Flecken kommen, die von selbst wieder verschwinden. Blutergüsse (Hämatome) sind äußerst selten.

Was gilt es zu beachten?

Wenn Sie eine Woche vor der Behandlung blutverdünnende Medikamente, wie beispielsweise Aspirin, Marcoumar, Vitamin E, Ginko-Präparate, Plavix, Schmerzmittel oder bestimmte Vitamine eingenommen haben, besteht ein erhöhtes Risiko für Blutergüsse (Hämatome).

Bei aminoglykosishaltiger Antibiotika-Einnahme sollte die Behandlung erst nach Absetzen des Medikamentes durchgeführt werden.

Wenn Sie gelegentlich unter Fieberblasen leiden, kann durch den Eingriff ein erneuter Schub in dem Areal ausgelöst werden.

In der Schwangerschaft und Stillzeit darf die Behandlung nicht durchgeführt werden.

Raucher sollten zwei Wochen vor und einige Tage nach einem Lipofilling ihren Nikotinkonsum stoppen oder deutlich reduzieren.

Wir empfehlen die Verwendung von Arnika-Produkten vor und nach dem Eingriff.

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