FAQ - Ohrenkorrektur


1. Wie lange bleiben die Ohren schön?

Die individuell am besten geeignete Methode nach einer Analyse der Knorpelbeschaffenheit unter Berücksichtigung des Deformationsgrades, eine erfahrene, ruhige Chirurgin – so sollten die neuen Ohren ein Leben lang in der gewünschten Position bleiben. Nämlich am Kopf anliegend, aber nicht so eng, dass die künstliche Veränderung erkennbar ist. Eine minimale Zurückbiegung des Knorpels ist dabei immer möglich, vor allem wenn das Ohr vor der Korrektur in einem großen Winkel abstand und die Spannung in der Ohrmuschel nicht völlig beruhigt werden konnte.

2. KANN DURCH EINE OHRKORREKTUR MEIN HÖRVERMÖGEN BEEINTRÄCHTIGT WERDEN?

Handelt es sich bei dem Problem lediglich um eine Dysplasie 1. Grades, und die inneren Strukturen des Ohres sind völlig intakt, so wird das Hörvermögen durch eine Otopexie in keiner Weise beeinflusst oder gar eingeschränkt, da sich der Eingriff mit dem Äußeren des Ohres beschäftigt und den Gehörgang nicht verengt.

3. WIE LANGE DAUERN OP UND STATIONÄRER AUFENTHALT?

Je nach eingesetzter Technik dauert die eigentliche Operation zwischen einer und zwei Stunden für beide Ohren. Verläuft der Eingriff reibungslos, ist ein stationärer Aufenthalt nicht nötig. Wurde die Ohrenanlegung in Vollnarkose durchgeführt, ist für den Nachhauseweg eine Begleitperson notwendig.

4. WIE SCHMERZHAFT IST EINE OHRENKORREKTUR?

Da die eigentliche Operation in Vollnarkose bzw. bei örtlicher Betäubung mit einer leichten Sedierung durchgeführt wird, verspürt der Patient keinerlei Schmerzen.

Nach dem Eingriff kann das Ohr in den ersten ein bis drei Tagen mittelgradig wehtun und dumpf pochen, was mit handelsüblichen Schmerzmitteln jedoch sehr gut in den Griff zu bekommen ist. Sehr starke postoperative Schmerzen sind ungewöhnlich und sollten schnellstmöglich einen Arztbesuch nach sich ziehen.

5. WANN BIN ICH WIEDER FIT UND ARBEITSFÄHIG?

Wegen der möglichen Schmerzen, die nach dem Eingriff von Patient zu Patient unterschiedlich ausfallen können bzw. empfunden werden, kann die Chirurgin bei Bedarf für die ersten zwei bis vier Tage eine Krankschreibung ausstellen. Kinder sollten in der ersten Woche zuhause bleiben.

Nach ca. einer Woche wird der Verband abgenommen und durch ein formendes Stirnband ersetzt, das mindestens nachts, besser auch tagsüber getragen werden soll. Dann können Sie auch wieder Ihre Haare waschen.

Auf das Tragen von Ohrschmuck sollte in den ersten sechs Wochen verzichtet werden.

Leichte sportliche Aktivitäten sind nach zwei bis drei Wochen möglich. Betätigungen, bei denen die korrigierten Ohren in Mitleidenschaft gezogen oder sogar verbogen werden können, sollten ein bis zwei Monate nach dem Eingriff unterlassen werden. 

6. Bleiben sichtbare Narben zurück?

Bei einer Otopexie erfolgt der Schnitt in einer Hautumschlagfalte hinter dem Ohr. Die Narbe ist deshalb kaum sichtbar, zudem sehr dünn und verblasst schnell. In Relation zum großen ästhetischen und psychischen Gewinn von lebenslang anliegenden Ohren hinterlässt sie nur eine minimale Spur. In extrem seltenen Fällen kann es zu Narbenwucherungen (Keloide) kommen, die in einer Nachbehandlung korrigiert werden können.

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