Schlupflider/Oberlidkorrektur

Lidoperation

Augen sind das Tor zu unserer Seele. In ihnen spiegelt sich unsere Stimmung, unsere Gefühlswelt wider. Große, vor Lebensfreude und Vitalität funkelnde Augen gelten in der westlichen und zunehmend auch in der ostasiatischen Welt als Schönheitsideal. Wer trotz guter Laune, ausreichend Schlaf und gesunder Ernährung ständig einen Schlafzimmerblick mit sich herumträgt, kann über einen kosmetischen Eingriff nachdenken. Vorher jedoch sollten Krankheiten, z.B. der Schilddrüse, ausgeschlossen werden.

Folgende Blepharoplastiken (Lid-Straffungen) und Eingriffe sind möglich (dabei besteht immer die Möglichkeit, Ober- und Unterlid innerhalb eines Eingriffes kombiniert zu behandeln):

  • Oberlid: Schlupflider, asiatische Augenkontur
  • Unterlid: Tränensäcke, Falten, Augenringe, schlaffes Lidgewebe

Oberlid

Schlupflider sind altersbedingt oder von Geburt an veranlagt und entstehen durch erschlaffte Hautanteile im Oberlid. Die Augen sind nur noch teilweise sichtbar, die betroffene Person sieht ständig müde und traurig oder missgelaunt aus, unabhängig von ihrem tatsächlichen Gemütszustand. Das Blickfeld ist eingeschränkt, der Zug der Lider nach unten fühlt sich unangenehm an, speziell Frauen (und bisweilen auch Männer) haben Probleme, ihre Augenpartien wunschgemäß zu schminken.  

Vor einem möglichen Eingriff sollte ausgeschlossen werden, dass der düstere Ausdruck der Augenpartie durch ein Absinken der Augenbrauen verursacht wird. In diesem Fall kann es schon ausreichen, die Brauen durch ein Lifting anzuheben. Das Brauenlifting sollte immer vor einer Lidplastik durchgeführt werden, da ansonsten die Gefahr besteht, zu viel Haut zu entnehmen.

Da es sich bei einer Oberlidkorrektur um einen verhältnismäßig unkomplizierten Eingriff handelt, kann er sowohl von jüngeren als auch älteren Menschen in Anspruch genommen werden. Der sichtbare Effekt hält zwischen fünf und zehn Jahre an, meistens auch länger, sodass eine zweite Operation nur selten vonnöten ist.

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Unterlid

Auch bei einer Blepharoplastik am Unterlid gilt: Der Eingriff sollte erst vorgenommen werden, wenn die nicht-chirurgischen Methoden (Salben, Mesotherapie) ausgeschöpft wurden. Bei chronischen Tränensäcken und Augenringen handelt es sich um veranlagte oder altersbedingte Veränderungen im Fettgewebe des Unterlids oder um eine Erschlaffung des Bindegewebes. Die Augen wirken geschwollen und aufgedunsen. Zwar stellt ein Eingriff am Unterlid im Vergleich zum Oberlid die anspruchsvollere Operation dar, ist aber relativ unkompliziert und mit nur einem Schnitt verbunden. Wie bei der Oberlidstraffung steht auch bei der Blepharoplastik am Unterlid eine langanhaltende Verbesserung nur sehr geringen Komplikationen und Risiken gegenüber.

Für eine detaillierte Aufklärung lesen Sie bitte auf der rechten Seite die ausführlichen Informationen zu „Vorgehen“ und „Nachbehandlung“.

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Anatomie des Auges und ihre Bedeutung für die Lidkorrektur

Eine knöcherne Höhle, die Augenhöhle, schützt das Auge vor Verletzungen. Zusätzlichen Schutz für das empfindliche Organ liefert das Fettgewebe im Innern der Augenhöhle. So liegt der Augapfel sicher im Schädel. Dringt das Fettgewebe hervor, können sowohl das Unterlid als auch das Oberlid nach vorne gedrückt werden. Es bildet sich eine Schwellung, die unterhalb des Unterlids als Tränensack wahrgenommen wird.

Der Tränenapparat des Auges besteht aus der Tränendrüse und den ableitenden Tränenwegen. Die Tränendrüse mündet in der oberen Lidumschlagsfalte im äußeren Augenwinkel. Von dort fließt ihr Sekret zum inneren Augenwinkel ab, über das Tränenpünktchen bis in den Tränensack. Dieser ist ein längliches, schlauchähnliches Gebilde, das seitlich der Nase liegt.

Oftmals muss sich nach der Lidkorrektur ein neues Gleichgewicht einstellen zwischen der gebildeten Menge an Tränenflüssigkeit und der Fähigkeit des Auges, diese Flüssigkeit zu verdunsten: Da bei einer Lidkorrektur der sichtbare Anteil des Auges grösser geworden ist, nimmt auch die Fläche zu, über die Tränenflüssigkeit verdunsten kann.

Bei einer Lidkorrektur sollten außerdem die Muskelfasern des Orbitamuskels mitkorrigiert werden. Der Orbitamuskel verteilt sich kreisförmig um die Lidspalte und bildet die Lider. Neben der Korrektur der Muskelfasern muss auch das Orbitafett vermindert werden. Wenn das Bindegewebe des Halteapparats erschlafft, drängt dieses hervor und führt zu Wölbungen am Ober- und Unterlid.

Damit sind bei einer Lidkorrektur sowohl Lid, Fett und Muskelgewebe zu berücksichtigen, um ein dauerhaftes und erfolgreiches Ergebnis zu erzielen.

Jeder Eingriff am  – auch äußeren – Auge, dem keine medizinische Notwendigkeit, sondern ästhetische und kosmetische Erwägungen zugrunde liegen, sollte besonders sorgfältig vorbereitet werden. Die Lidkorrektur ist eine Operation, die sehr viel Präzision und Erfahrung verlangt. Bestehen Sie deshalb auf eine lückenlose Aufklärung und vertrauen Sie nur einer erfahrenen Chirurgin. 


Von einer Lidkorrektur zu beachten

Ein Wahleingriff, der sich nicht aus einer medizinischen Notwendigkeit, sondern aus ästhetischen Gründen ergibt, sollte besonders sorgfältig vorbereitet werden. Die Lidkorrektur ist eine Operation, die sehr viel Präzision und Erfahrung verlangt. Aus diesem Grund sollte nur ein erfahrener Chirurge in Betracht gezogen werden.

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