Nasenkorrektur/Verbesserung der Nasenatmung

Kommt es gehäuft zu Entzündungen der Nase und Nasennebenhöhlen, Allergien und einer Behinderung der Nasenatmung, können Verkrümmungen in der Nase die Ursache sein. Als Therapie werden zunächst abschwellende Nasentropfen eingesetzt, welche aber höchstens eine Woche lang benutzt werden dürfen. Bei Allergien und chronischen Veränderungen der Schleimhaut können Cortison-Nasensprays indiziert sein.

Die Nase und Atemwege von der Seite
Die Nase und Atemwege von der Seite

Die häufigste Ursache einer behinderten Nasenatmung ist eine Verkrümmung der Nasentrennwand. Die Mittelwand der Nase besteht im vorderen Anteil aus Knorpel, im hinteren aus Knochen. Die Korrektur der Nasentrennwand ist ein häufiger Routine-Eingriff, wird in einer ca. einstündigen Operation unter Vollnarkose durchgeführt und ist eine Pflichtleistung der Krankenkasse. Eine Vollnarkose ist notwendig, da während der OP Blut und Sekret in die Atemwege gelangen können. Durch die Intubation sind die Atemwege geschützt.

Der Eingriff wird durch einen feinen Schnitt im Inneren der Nase durchgeführt, wobei die Knorpelhaut und die Schleimhaut kurzfristig entfernt werden, um die freigelegten Knorpel- und Knochenanteile zu begradigen. Das Äußere der Nase bleibt unangetastet und unverändert. Häufig werden gleichzeitig die unteren Nasenmuscheln, die sogenannten Schwellkörper, zur Schonung der Schleimhaut verkleinert. Der Patient verspürt nach der Operation nur in den seltensten Fällen lokale Schmerzen und ist in der Regel rasch wieder einsatzfähig. 


Hautveränderungen im Nasenbereich

Gut- und bösartige Veränderungen im Hautmantel der Nase erfordern eine spezialärztliche Behandlung. Frau Prof. Dr. med. M. Gericke verfügt über langjährige Erfahrung in der Entfernung von komplexen Hauttumoren. Durch die Anwendung unterschiedlicher Techniken lassen sich ästhetisch und funktionell optimale Ergebnisse erzielen. Diese Eingriffe können oft in lokaler Anästhesie durchgeführt werden.


Nasenbeinfraktur

Die Nase nach einem Unfall nach links verschoben
Die Nase nach einem Unfall nach links verschoben
Die Nase nach einer Korrektur und Reposition
Die Nase nach einer Korrektur und Reposition

Bei schweren Hieben, einem Sturz oder anderen akuten, heftigen Einwirkungen auf die Nase kann es passieren, dass die knöcherne Pyramide der Nase bricht und/oder verschoben wird. So eine Verletzung wird meistens von starkem Nasenbluten begleitet, das in der Regel aber nur kurz anhält, eigenständig stoppt und kein Anlass zur Sorge ist. Zusätzlich kann die Nasentrennwand verletzt werden, wodurch sich Blutansammlungen unter der Schleimhaut bilden können. Diese sollten rasch beseitigt werden, sodass der Knorpel nicht dauerhaft durch eine Minderernährung geschädigt wird. Bei einer Verschiebung der Nasenpyramide oder zusätzlichen Hautverletzungen sollte nach Abschwellen der Haut eine Reposition durchgeführt werden.

Dieser Eingriff kann in einer lokalen Anästhesie oder einer kurzen Narkose durchgeführt werden.


Entzündungen der Nasennebenhöhlen/ Polypen

Das Nasen und Nasennebenhölensystem schematisch dargestellt
Das Nasen und Nasennebenhölensystem schematisch dargestellt

Das Nasennebenhöhlensystem ist eine Art natürliches Belüftungssystem und bildet zusammen mit der Nase den menschlichen Atmungsapparat. Zu den Nasennebenhöhlen zählen die Kiefernhöhle, die Stirnhöhle, die Keilbeinhöhle und die Siebbeinzellen. Durch Verengungen (Stenosen), zum Beispiel bei einer Nasenscheidewandverkrümmung, und/oder Schleimhautwucherungen (Polypen) in der Nase kann es zu Entzündungen der Nasennebenhöhlen kommen. Dabei leiden die Patienten an starken Kopfschmerzen, die bei einer Druckveränderung zunehmen, vor allem wenn der Kopf nach unten geneigt wird: Man ist kaum in der Lage, seine Schnürsenkel zu binden.

Zusätzlich kann die Nasenatmung erschwert sein.

Wenn der Patient auf eine antibiotische Therapie oder Cortison-Nasenspray nicht anspricht, kann eine operative Erweiterung dieser Engstellen erforderlich sein.


Endoskopische Nasennebenhöhlenoperationen

Bei Patienten mit chronischen Problemen der Nasennebenhöhlen, sogenannter chronischer Sinusitis und chronischer polypöser Rhinosinusitis, ist manchmal eine konservative Therapie mit Cortison-Nasenspray und Antibiotika nicht ausreichend. Wenn die Beschwerden wiederkehren, sollte eine operative Erweiterung der Eingänge der Nasennebenhöhlen in Erwägung gezogen werden.

Hierbei wird mit Hilfe von Endoskopen von innen durch die Nase operiert, die Engstellen werden erweitert und die krankhaften Befunde entfernt.

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